Lot - 020

1978 Chevrolet Camaro Z/28

Schätzwert / Estimate

€ 14.000 – 20.000
Ohne Limit / Without Reserve

Technische Details / Technical DETAILS

Fahrgestell / Chassis

1Q87L8N501675

Motor / Engine

–

Papiere / Documents

Österreichische Einzelgenehmigung

Auktion / Auction

Ort / Location

CLASSIC EXPO Salzburg
Messezentrum Salzburg
Am Messezentrum 1
5020 Salzburg

Datum / Date

17. Oktober 2026

11:00 bis 13:00 und ab 16:00

Besichtigung / Viewing

16. und 17. Oktober 2026

Von Puhr in Österreich ausgeliefert
Bis zum heutigen Tag bei einem Besitzer
Umfassende Wartungs- und Servicehistorie
Weitgehend in unrestauriertem Zustand erhalten

Leistung war relativ. Vor allem in Amerika und ganz besonders in den 1970er Jahren. Bis eben hatten Muscle Cars mit immer größeren Motoren und immer mehr Leistung um Käufer geworben. Ölkrise, Abgasvorschriften und Versicherungsprämien setzten diesem Wettrüsten ein ziemlich abruptes Ende.

Chevrolets Camaro hatte diese Entwicklung in der ersten Reihe fußfrei mitgemacht. Ursprünglich 1966 als Antwort auf den Ford Mustang präsentiert, wurde er wie auch sein ewiger Rivale mit der zweiten Generation ab 1970 größer, breiter und erwachsener. Das Kürzel Z/28 stand weiterhin für die sportlichste Variante. Man teilte es sich mit den Rennwagen für die amerikanische Trans-Am-Tourenwagenserie.

Nach einer kurzen Pause kehrte der Z/28 1977 ins Programm zurück. Für 1978 erhielt der Camaro ein deutliches Facelift: Die bisherigen Chromstoßstangen verschwanden zugunsten großer, in die Karosserie integrierter Kunststoffelemente. Das Ergebnis wirkte moderner und gab dem Camaro jenes Erscheinungsbild, das heute untrennbar mit den späten Siebzigern verbunden ist.

Unter der langen Motorhaube des Z/28 arbeitete weiterhin ein 5,7-Liter-Small-Block-V8. Je nach Ausführung und Absatzmarkt standen ungefähr 170 bis 185 SAE-Netto-PS zur Verfügung. Verglichen mit den stärksten Camaros der frühen Jahre klang das bescheiden. Hubraum, Drehmoment und die entsprechende Geräuschkulisse waren allerdings weiterhin reichlich vorhanden.

Der Z/28 bekam zudem ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk, spezielle Räder, Spoiler und eine Beklebung, die keinerlei Zweifel daran ließ, welche Version gerade vorfuhr. Das Konzept ging auf: 1978 verkaufte Chevrolet mehr als 270.000 Camaros, über 54.000 davon als Z/28.

Dieser Z/28 kam bereits als Neuwagen nach Österreich und wurde im März 1978 bei der Firma Puhr in Wien von seinem ersten und bislang einzigen Besitzer gekauft. Ein halbes Jahrhundert sollte der Amerikaner anschließend in dessen Händen in Oberösterreich bleiben. Eine durchgehende Servicehistorie zeugt davon, dass es ihm dabei an Zuwendung nicht mangelte. Heute verfügt der Camaro zudem über eine historische Zulassung.

Fast ein halbes Jahrhundert, ein Besitzer und ein Z/28 – amerikanische Beständigkeit auf die österreichische Art. Zugleich eine wahrlich einzigartige Geschichte, die nun darauf wartet, dass ihr nächstes Kapitel begonnen wird.

 

Delivered new in Austria by Puhr
With the same owner to this day
Extensive maintenance and service history
Largely preserved in unrestored condition

Power was relative. Especially in America, and particularly in the 1970s. Only a few years earlier, muscle cars had competed for buyers with ever larger engines and ever more power. The oil crisis, emissions regulations and insurance premiums brought that arms race to a rather abrupt end.

Chevrolet’s Camaro had enjoyed a front-row seat throughout. Originally introduced in 1966 as an answer to the Ford Mustang, it followed its eternal rival by becoming larger, wider and more grown-up with the arrival of the second generation in 1970. The Z/28 designation continued to stand for the sportiest version, shared with the racing cars competing in America’s Trans-Am series.

After a brief absence, the Z/28 returned to the range in 1977. For 1978, the Camaro received a substantial facelift: the previous chrome bumpers disappeared in favour of large, body-integrated plastic units. The result looked more modern and gave the Camaro the appearance that today seems inseparable from the late Seventies.

Beneath the Z/28’s long bonnet remained a 5.7-litre small-block V8. Depending on specification and market, around 170 to 185 SAE net hp were available. Compared with the most powerful Camaros of the early years, that sounded rather modest. Displacement, torque and the appropriate soundtrack, however, were still available in abundance.

The Z/28 also received sports-tuned suspension, special wheels, spoilers and graphics that left absolutely no doubt as to which version had just arrived. The formula worked: Chevrolet sold more than 270,000 Camaros in 1978, over 54,000 of them Z/28s.

This Z/28 came to Austria when new and was purchased from Puhr in Vienna in March 1978 by its first and, to this day, only owner. The American would spend almost half a century in his hands in Upper Austria. A continuous service history shows that it certainly wanted for no attention along the way. Today, the Camaro also benefits from historic registration.

Almost half a century, one owner and one Z/28 – American constancy, Austrian style. At the same time, a truly remarkable story that is now waiting for its next chapter to begin.

Interesse? Fragen?

Wolfgang Humer, +43 650 7262524

Reinhard Granner, +43 699 17127272

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