1959 MG A
Aus der Hertz-Classics Sammlung
- MG A in attraktiver Farbkombination
- Seit 2014 in der Hertz-Classics Sammlung
- Davor schon aufwendig restauriert
- Durchgehend gepflegt und gewartet
- Der Inbegriff des britischen Roadsters
Schätzwert
EUR 25.000 – 35.000
Ohne Limit / no reserve
Technische Details
Chassis
1568VH 43901
Motor
15GD-U-H 6121
Papiere
Österreichische Einzelgenehmigung (historisch)
Deutsche Zulassung
Auktion
Auktion
CLASSIC EXPO Salzburg
Messezentrum Salzburg
Am Messezentrum 1
5020 Salzburg
Datum
18. Oktober 2025
Besichtigung
17. und 18. Oktober 2025
Als der MG A 1955 debütierte, war er für die britische Marke ein radikaler Schritt. Seine Vorgänger, die T-Modelle, wirkten mit ihren freistehenden Kotflügeln und aufrechten Kühlern noch wie Relikte aus Vorkriegszeiten. Der MG A hingegen präsentierte sich modern, flach und aerodynamisch – ein Roadster, der den Aufbruch ins Nachkriegsdesign verkörperte.
1959 war die Baureihe auf ihrem Höhepunkt. Unter der langgestreckten Motorhaube arbeitete der 1,5-Liter-Vierzylinder mit 72 PS, der dem leichten Roadster ordentliche Fahrleistungen bescherte. In rund 15 Sekunden ging es auf 100 km/h, Spitze etwa 160 km/h – genug, um auf Landstraßen und in Kurven die Freude am Fahren zu entdecken. Für sportlich Ambitionierte gab es die Twin-Cam-Version mit 108 PS, allerdings technisch heikler und selten geblieben.
Das Design mit den fließenden Kotflügeln und der tiefen Sitzposition ließ Fahrer und Beifahrer mitten im Geschehen sitzen. Das Verdeck war eher Notbehelf als Komfortlösung – typisch britischer Pragmatismus. Doch gerade diese Reduktion machte den MG A zu einem echten Fahrerauto: pur, leichtfüßig, direkt.
Zwischen 1955 und 1962 entstanden über 100.000 Exemplare, der Großteil für den Export in die USA, wo der MG A das Bild des „affordable British sports car“ prägte. Der MG A war ein Auto, das weniger versprach als es hielt – und genau darin sein zeitloses Geheimnis bewahrt. Das war der Schlüssel zu seinem Erfolg.
Dieser MG A stammt wie die meisten dieser Fahrzeuge aus den USA, war aber bereits seit 2010 auf die Vorbesitzerin in Deutschland zugelassen. 2014 kam er in augenscheinlich bereits komplett restauriertem Zustand in die Hertz-Classics Sammlung.
Als nur einer von zwei Wagen waren bei diesem attraktiven Roadster über die Jahre keine größeren Arbeiten nötig. Nichts desto trotz wurde er vom hauseigenen Mechaniker ständig in Schuss gehalten, damit er jederzeit einsatzbereit blieb. Ohne Zweifel wird der zeitlose Klassiker, der für MG den Brückenschlag ins moderne Roadster-Zeitalter beudeutete, seinen neuen Besitzern viel Freude bereiten.
Wolfgang Humer, 0650 7262524
Reinhard Granner, 0699 17127272