Lot 147

1958 Porsche 356 A 1600 Cabriolet

  • Zwischen 2007 und 2011 umfangreich restauriert
  • 2019 noch einmal überarbeitet
  • Originale Farbkombination
  • Sofort einsatzbereit

Schätzwert

Erzielter Preis € 161.000

Technische Details

Chassis

150510

Motor

P*69955*

Papiere

Deutsche historische Zulassung

Italienische Carta di circolazione in Kopie

FIVA-Pass von 2012 (abgelaufen)

Auktion

Auktion

CLASSIC EXPO Salzburg
Messezentrum Salzburg
Am Messezentrum 1
5020 Salzburg

Datum

18. Oktober 2025

Besichtigung

17. und 18. Oktober 2025

Cabriolets gab es bei Porsche von Anfang an. Schon in Gmünd entstanden die ersten offenen 356/2, meist Einzelstücke von Karossiers wie Beutler, Keibl oder Kastenhofer. Mit der Rückkehr nach Stuttgart wurde das Cabriolet serienreif. Reutter war der Partner der ersten Stunde und lieferte ab 1950 nicht nur die Coupés, sondern auch die offenen Varianten. Kurz durfte auch Gläser in Weiden mitmischen, doch deren schwerer und teurer Aufbau war bald Geschichte.

1955 debütierte der 356 A, 1957 folgte die überarbeitete Serie T2. Das Cabriolet wirkte reifer, technisch wie optisch. Neue Bremsen, ein feiner abgestimmtes Fahrwerk und viele Detailverbesserungen zeichneten die Baureihe aus. Unter der Haube reichte das Spektrum vom braven 60-PS-Basismotor über den „Super“ mit 75 PS bis hin zum Carrera-Triebwerk mit Königswelle – letzteres eher ein Rennwagenherz als Straßentriebwerk: teuer, empfindlich, aber gut für 200 km/h.

Das Stoffverdeck machte den 356 erstaunlich alltagstauglich: dicht, stabil und doch in Sekunden geöffnet – Frischluft auf Knopfdruck gab es damals noch nicht. Innen bot das Cabriolet das, was Porsche-Kunden schätzten: schlichte Instrumente, bequeme Sitze und das unverwechselbare Gefühl, einen echten Sportwagen zu fahren.

Bis 1959 entstanden nur wenige Tausend Cabriolets des A-Modells in zwei Entwicklungsstufen. Danach löste der 356 B die Baureihe ab. Heute gehören die 356 A zu den beliebtesten Varianten: optisch noch dem Ur-356 treu, technisch jedoch deutlich weiterentwickelt.

Dieses Porsche 356 A 1600 Cabriolet wurde in der heutigen Farbkombination im Sommer 1958 in die USA ausgeliefert, wohin damals der Großteil der Produktion ging. 2007 kehrte der Wagen nach Europa zurück und wurde in Italien in vielen Stunden bis 2011 umfassend restauriert. Nach Jahren des Einsatzes bei historischen Veranstaltungen wurde das Cabriolet im Sommer 2019 nochmals überarbeitet und kam anschließend in die Sammlung des Einbringers nach Deutschland.

Dort wurde der Porsche gelegentlich bei Rallyes bewegt, zuletzt erst im vergangenen Sommer. Gebrauchsspuren sucht man jedoch fast vergeblich – ein Beweis für die Qualität der Restaurierung und den sorgsamen Umgang. Nun wartet dieses Schmuckstück darauf, in neue Hände zu gelangen.

Interesse? Fragen?

Wolfgang Humer, 0650 7262524

Reinhard Granner, 0699 17127272

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